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Vergiss das Visionboard! So kannst du schneller manifestieren!

Vergiss das Visionboard! So kannst du schneller manifestieren!

Lange wusste ich nicht, dass das, was ich dort schon über viele Jahre fabrizierte mit dem Manifestieren oder Visualisieren zu tun hatte. Damals hatte ich kein Visionboard, alles spielte sich in meinem Kopf ab; Tagträume nannte man das in meinem Umfeld wohl eher.

Für viele gehört ein Visionboard mittlerweile zu einem großen Ritual. Ziele und Träume bekommen einen offiziellen Platz auf der Prioritätenliste und Bestellungen an das Universum werden versandt.

Doch was, wenn das Visionboard für einen nicht funktioniert? Wenn das aufkleben von Bildchen und Sprüchen von dem, wie das Leben in Zukunft mal aussehen soll, nicht so ganz mit dem Unterbewusstsein klickt? Wie wir alle spätestens in „The Secret“ gelernt haben, geht es schließlich nicht nur darum, Wünsche ans Universum zu senden und darauf zu hoffen, dass sich alles irgendwie umsetzen wird, sondern es ist wichtig, dass man auch im emotionalen Allignment mit dem Bedürfnis steht.

Welche Tools und Techniken kann ich also nutzen, damit ich schneller manifestieren kann, ohne ein Visionboard zu nutzen?

Visualisieren

Jetzt, denkst du dir womöglich „Duh! Was ganz neues!“. Aber warte! Um zu Visualisieren musst du nicht zwingend Bildchen aufkleben. Visualisieren ist alles, was in deinem Kopfkino stattfindet, wenn du tolle Dinge erlebst, anfasst, siehst oder riechst, die dich in einen tranceähnlichen Zustand versetzen. Meine Mutter sagte früher immer zu mir „du hast den Glotzer!“, wenn ich ins Leere starte, weil mich ein Gedanke so sehr gefesselt hatte, dass ich ihn auch gar nicht loslassen konnte, geschweige denn überhaupt wollte. Und wenn ich unterbrochen wurde, habe ich immer vergeblich versucht mich zurückzubeamen.

Wenn ein Bedürfnis unser Unterbewusstsein so dermaßen fesselt, dass wir gar nicht aufhören wollen, daran zu denken, dann haben wir etwas richtig gemacht und senden somit auch die perfekten Energien an das Universum.

Zeichnen

Ich bin ein sehr kreativer Mensch und habe es geliebt in meiner Teenagerzeit zu malen. Ich erinnere mich noch daran, wie ich einen riesengroßen Engel an die Wand in meinem Zimmer mit Wasserfarben (ja, Wasserfarben) gemalt hatte. Der Engel hatte die Größe von einem echten Menschen, hatte riesige Flügel und schaute über den Horizont. Das passierte noch alles, bevor ich das erste Mal von Zuhause auszog und ich war mir damals natürlich noch nicht bewusst, wie sehr mich das Thema Fernweh, das ich auch damit ausdrücken wollte, einmal bringen würde.

Meine Mutter war zunächst nicht so sehr begeistert, da ich sie natürlich vorher nicht um Erlaubnis gefragt hatte, um meine Künste an ihre Wände zu bringen – bis sie sich mein Werk genauer angeschaut hatte. Heute liebt sie es und es ist noch immer dort zu sehen. Während ich damit beschäftigt war, diesen Engel mit seinen großen Flügel zu malen, hatte ich mich ebenfalls an einen ganz anderen Ort gebeamt. Wohlbemerkt, ich komme aus einem sehr kleinen Dorf in Süddeutschland, ich fragte mich aber schon sehr früh, wie es wäre einfach mal wo anders zu leben und komplett neue Dinge und Menschen kennenzulernen. Darüber zu fantasieren und es mit meinen Zeichnungen auszudrücken, war für mich ein tolles Ventil, diesem ganzen innerlichen Verlangen Raum zu geben.

Schreiben

Dass ich das schreiben liebe, ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Nichts hat mir in der Vergangenheit soviel Seelenfrieden bereitet, als meine Gedanken, meinen Frust oder auch meine positiven Erfahrungen aufzuschreiben. Als sehr reservierter Mensch hat es schon immer eine Weile gedauert, bis ich mit manchen Menschen auf dem „Freund-Level“ warm geworden bin. Für mich war das also auch immer ein toller Ersatz, Situationen zu feiern oder mir meinen Frust von der Seele zu schreiben, auch ohne eine beste Freundin „parat zu haben“.

Immer wenn ich schreibe, versetze ich mich in eine andere Gegenwart. Ob sie in der Vergangenheit spielt oder in der Zukunft, ich gebe mir selbst somit die Möglichkeit Dinge zu erleben, die gewisse Emotionen bei mir auslösen. Da das genau das ist, was wir beim erfolgreichen Manifestieren erreichen wollen: diese eine perfekte Alternative zu einem Visionboard.

Schreibe über deine Träume und Visionen! Gehe in die Tiefe und beschreibe, was du sehen, hören, riechen und fühlen möchtest, wenn du die Dinge erreicht hättest, die du anstrebst. Damit erweckst du sie zum leben und gibst dem Universum die richtigen Signale. Das Universum unterscheidet nicht von Fiktion zu Realität, sondern reagiert auf Vibrationen und Energien. Wenn du diese nach dem Motto „tue so, als ob du es schon hättest“ zum Leben erweckst, werden diese auch in der Realität so umgesetzt werden.

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Get out! Experience!

Als ich nach Los Angeles gezogen bin, hatte ich ein großes Ziel in meinem Kopf! Irgendwann wollte ich ein eigenes Haus in den Hollywood Hills beziehen. Um meinen Traum davon nun greifbarer zu machen, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, diese Erfahrungen so nahe wie möglich an mich heranzubringen, da ich wie oben beschrieben, diese „Tue so als ob“-Energien produzieren wollte. Seither gehe ich nun auf Open House Events der schönsten Häuser in den Hollywood Hills, denn was bringt mich näher an dieses Gefühl, als wirklich in einem dieser Traumhäuser auf der Coach zu sitzen und das Haus auf mich wirken zu lassen? Positiver Nebeneffekt: Ich habe seither soviel über das Prozedere eines Hauskaufs gelernt, dass ich perfekt vorbereitet bin, wenn es wirklich so weit ist. Ich habe auch ein besseren Gefühl dafür bekommen, was ich wirklich will und was ein absolutes No-Go für mich beim Hauskauf ist.

Fahre dieses Auto zur Probe, gehe in die Designer-Shops und lasse die aktuellsten Kollektionen der schönen Handtaschen zeigen oder gehe wie ich auf Open House Events, wenn du nach deinem Traumhaus suchst.

Nun fragst du dich vielleicht, was bringt mir das, wenn ich es mir ohnehin nicht leisten kann? Oder Wie soll ich so tun als ob, wenn ich das Geld gar nicht ausgeben kann?

Beim Manifestieren geht es nicht um den letztendlich Akt, Geld gegen Ware einzutauschen, sondern um das Gefühl und die Emotionen, die hervorgerufen werden, wenn wir sie haben. Diese Emotionen fühlst du ja bereits, wenn dein Kopfkino beim Visualisieren losgeht. Du bist aufgeregt, fühlst Schmetterlinge im Bauch und hast dieses unglaubliche Bedürfnis, das erreichen zu wollen – aus welchen Gründen auch immer. Wenn wir nun der ganzen Theorie einen praktischen Hauch aufsetzen, indem wir diese Dinge anfassen, riechen oder fühlen, verstärken wir nun noch einmal mehr diese Energien, die das Universum von uns braucht um alle Hebel in Bewegung zu setzen.

Sprich darüber! Connecte dich mit inspirierenden Menschen!

Wenn wir eine wichtige Sache von Gesprächen mit inspirierenden Persönlichkeiten mitnehmen, dann, dass wir im Nachhinein noch mehr Feuer im Hintern für die Umsetzung unserer Ideen haben, oder nicht? Einen Vorreiter über seine Erfahrung mit den Dingen auszufragen, die wir noch erreichen wollen, ist ein unglaublich hilfreicher Faktor um unseren Manifestierungsmotor auf Hochtouren zu bringen. Je mehr wir darüber sprechen, desto mehr öffnen wir unseren Horizont für all das, was wir zur Umsetzung brauchen. Unsere Vision wird so zu einem fixen Bestandteil unseres Lebens. Wir tun also nicht „als ob“, sondern wir leben es bereits.

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