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Stephanie Kespohl | „Über Geld spricht man nicht“
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Stephanie Kespohl | „Über Geld spricht man nicht“

… vor allem, wenn man keines hat.“ Ein sehr fester Glaubenssatz, der mich unbewusst begleitet hat, bis er mir durch mein Leben gespiegelt wurde. Doch nicht nur das: Als Mama bin ich allein für meine Tochter verantwortlich, baue mir meine Selbstständigkeit auf und gestalte täglich meine Herausforderungen. Ich begleite andere Frauen, vor allem Mütter, zu einem kraftvolleren Alltag, einem bewussteren Miteinander und einem liebevolleren Umgang mit sich selbst. Das Thema Geld begleitet mich in diesen Gesprächen immer. Und es spiegelt sehr häufig wider, welchen Selbstwert die Frauen haben, aber auch in welcher Abhängigkeit sie sich selbst gegenüber, unserem Sozialstaat und gegenüber den Männern sehen.

Oftmals fühlen sich die Frauen, gerade alleinerziehende Frauen, ohnmächtig und innerlich zerrissen zwischen ihrem Beruf und ihrem Alltag mit Kind. Ich möchte hier drei kleine, inspirierende Übungen darstellen, die mir geholfen mich dem Thema Geld zu nähern. Ich durfte selbst erleben, dass die finanzielle Fülle meiner inneren Fülle und Gelassenheit folgte. Umso klarer meine Beziehung zu mir wurde, umso klarer wurde auch meine Beziehung zu Geld.

Kläre für dich, was du dir wert bist

Sagst du dir vielleicht Sätze wie: „Das verdiene ich nicht.“, „Das bin ich nicht wert.“ „Ich bin nie genug.“ oder „Das kann ich mir nicht leisten“? Schreibe diese unbewussten Glaubenssätze um. Arbeite mit deinen Gedanken, denn sie schaffen deine Realität. Lass dich überall daran erinnern, z.B. durch kleine Zettelchen oder Nachrichten im Handy, wie wertvoll du bist. Schreibe deine Glaubenssätze in Sätze wie „Ich bin wertvoll.“, „Ich bin genug.“ oder „Ich lebe in Wohlstand, Fülle und Reichtum.“ um. Denke dabei groß und höre auf dein Herz.

Sei dankbar

Lerne wirklich dankbar zu sein für alles, was du erlebst. Dadurch wirst du immer mehr spüren wie erfüllt dein Leben ist. Durch das Gefühl der inneren Fülle, wird sich auch deine Außenwelt verändern. Denn unser Außen ist immer ein Spiegel von unserer Innenwelt. Als kleine Abendroutine empfehle ich vor dem Einschlafen sich mindestens drei Situationen oder Dinge ins Gedächtnis zu rufen – und sich richtig hineinzuspüren – für die du an dem Tag dankbar bist. Und vergiss dabei nicht die kleinen, wertvollen Momente. Sie sind so zahlreich.

Stehe für dich ein

Als Frau, gerade als Mama, vergessen wir uns sehr oft selbst. Schaffe dir Ruheinseln im Alltag, auch wenn es zu Beginn nur 5 Minuten sind. Fülle sie nach und nach immer mehr aus und achte darauf, dass du sie dir wirklich nimmst. Und dann schaffe dir Ziele, für die du dich wirklich bewegen möchtest. Höre dabei nicht darauf, was andere Menschen denken. Sondern lausche deiner inneren Stimme. Dabei ist es hilfreich in die Natur zu gehen oder zu meditieren. Und dann gehe jeden Tag drei kleine Schritte in Richtung deines Zieles. Bewege dich für dich und dein Leben.

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Solche kleinen Rituale haben mich zu mir geführt und mich spüren lassen wie wertvoll ich bin.

Stephanie Kespohl
www.natuerlich-ehrlich-mama.com

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