Elias El Gharbaoui, Founder von Elimba | “Während und in den Tagen nach der Ausstrahlung haben wir so unfassbar viele Bestellungen über unseren Onlineshop generiert, dass wir große Probleme hatten mit der Produktion und Auslieferung hinterher zu kommen.”

Elias El Gharbaoui, der Gründer von Elimba, hat sein Business in einem besonderen Co-Founder-Arrangement gegründet – gemeinsam mit seiner Mutter – und sieht darin auch die perfekte Wahl. Er beschreibt sie als den wahrscheinlich kreativsten und genialsten Menschen, den er kennt. “Meine Mutter ergänzt mich in vielerlei Hinsicht mit ihren Kompetenzen. Sie hat ein tiefes Verständnis für Trends und Sprache. Sie hat die Gestaltung der Elimba Kugel entworfen und die generelle Gründungsidee maßgeblich mitbestimmt.” Auch wenn die gemeinsame Gründung nicht immer harmonisch verlief, sind sich die beiden durch die gemeinsame Aufgabe auf einer völlig neuen Ebene begegnet und haben dadurch eine noch tiefere Bindung zueinander entwickelt. Im Interview verrät er uns mehr über die Geschichte von Elimba und was die Businessidee mit einer Peruanischen Kakaozeremonie zu tun hat.

Lieber Elias, was hast du vor deiner Selbstständigkeit gemacht?

Vor meiner Selbstständigkeit war ich lange auf Reisen in Südamerika und habe dort mit meiner damaligen Freundin zeitweise ein Hostel in den Bergen von Peru geführt. Nach meiner Rückkehr begann ich ein Studium an der Alanus Hochschule, einer anthroposophischen Hochschule für Kunst und Gesellschaft, und studierte „Wirtschaft neu Denken“, ein Wirtschaftsstudium mit einem ganzheitlichen Ansatz. Schon während meines Studiums gründete ich zusammen mit meiner Mutter Elimba.

Wir haben gelesen, dass du dich von einer Kakaozeremonie in Peru zu deinem Businesskonzept inspirieren hast lassen. Erzähle uns bitte mehr darüber.

Im Valle Sagrado, hoch in den Anden von Peru – in der Nähe des Machu Picchu – wurde ich auf eine Kakaozeremonie eingeladen und habe mich trotz meiner anfänglichen Skepsis darauf eingelassen. Kakaozeremonien waren für mich damals ein Fremdbegriff und ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt nur den Kakao, wie wir ihn in Europa konsumieren. Das Kakaoritual in Peru war für mich ein unglaublich bewegendes Erlebnis. Ich tanzte, sang und hätte währenddessen am liebsten die ganze Welt umarmt. Nach der Zeremonie fing ich an, mich brennend für das Thema Kakao und seinen Ursprung zu interessieren. Als mich meine Mutter in Peru besuchte, wurde unsere gemeinsame Leidenschaft für diese, uns vorher fremde Kakaokultur entfacht und zum Leben erweckt. Wir besuchten Kakaoplantagen, durchforsteten gemeinsam das Internet, testeten täglich neue Rezepturen und lernten unentwegt neue Dinge über diese besondere und in der westlichen Welt unterschätzte Pflanze kennen. Grund genug, diese Kakaokultur und unsere Freude daran auch nach Europa zu bringen.

www.elimba.de
@elimbachoc

Das komplette Interview kannst du in der aktuellen Ausgabe von SWEET SPOT lesen.

Außerdem in dieser Ausgabe:

DOT ON
Julia Habermaier und Tanja Haller – “Da wir beide Mamas sind, verstehen wir uns absolut blind und niemand muss die andere „um Erlaubnis fragen.“

WHEELBLADES 
Patrick Mayer – “Zu Beginn habe ich alles auf „Swiss Made“ gesetzt, aber über die Jahre ist mir leider klar geworden, dass dies nicht in allen Bereichen funktioniert.“ 

FEMENTOR 
Anastasia Barner – “Um ehrlich zu sein, wollte ich mit bereits fünf Jahren Bundeskanzlerin werden, weshalb ich jetzt auch einer Partei beigetreten bin.” 

CAPANOVA  
Benjamin Koch – “Komplett allein kannst du lenken, aber nicht überleben.”

KELEYA  
Sarah Müggenburg & Victoria Engelhardt – “Damals hatte ich große Angst, dass wir das Geld am Ende verlieren und die Investoren enttäuscht sein könnten.” 

ELIMBA 
Elias El Gharbaoui – “Während und in den Tagen nach der Ausstrahlung haben wir so unfassbar viele Bestellungen über unseren Onlineshop generiert, dass wir große Probleme hatten mit der Produktion und Auslieferung hinterher zu kommen.

READLY
Maria Hedengren – “Ich plane gerne im Voraus und habe die Theorie schon ausgearbeitet – ich stürze mich nicht blind in Dinge.” 

AERVIDEO 
Pablo Levin Trautwein – “Es ist wichtig, dass man sich selbst treu bleibt und sich nicht zu etwas drängen lässt, das man nicht möchte.

MAREN JEWELLERY – A MINDFUL LOVE.
Helge Maren Hauptmann – “Besonders schwierig war es für mich, eine durchgehend nachhaltige Lieferkette aufzubauen.

CALLIGRAPHY CUT 
Frank Brormann – “Unsere Friseurkunden sind mein Wikipedia. Dort hole ich mir Antworten auf meine Fragen.

WEEDO FUNWEAR 
Antje Risau – “Ich hatte wirklich Angst davor, dass ich mich verkalkuliere.” 

Viel Spaß beim Lesen unserer Ausgabe #8!

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